Monate: September 2017

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Ihr wollt mal in die Gamingbranche? Cool! Aber besser nicht in Deutschland…

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Mass Effect, League of Legends, Sid Meier’s Civilization – bei diesen Titeln geht vielen Gamer*innen das Herz auf. Statistisch gesehen kann in Deutschland weit mehr als jede*r Dritte etwas mit Videospielen anfangen. Bei all dieser Beliebtheit ist eines jedoch auffällig: Aus Deutschland selbst scheinen kaum noch wirtschaftlich erfolgreiche Spiele zu kommen.

Brüssel kennen lernen

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17 bunt zusammengewürfelte Menschen waren mit Cosima und Anne vom Prepteam waren eingeladen auf eine Studienfahrt von Sven Giegold, für drei Tage in Brüssel. Hinter welche Türen wir schauen durften und welche Einblicke in die EU-Politik wir sammeln konnten, erfährst du, wenn du weiterliest. Wir haben die drei Pfeiler der EU-Politik, also die Institutionen Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union (auch Ministerrat genannt) und Europäische Kommission, und darüber hinaus weitere Teile des EU-politischen Geschehens kennen gelernt. Unsere erste Station war einer der beiden Ausschüsse, der Wirtschafts- und Sozialausschuss (eesc.europa.eu , zu deutsch EWSA abgekürzt). Paul Frey, der hier alle Dokumente aus verschiedenen Sprachen ins Deutsche übersetzt, hat uns vorgestellt, wer die Mitglieder sind, wie sie zu ihrer Position kommen und welche Aufgaben sie in der EU-Politik erfüllen. Der Ausschuss wird mit von den Regierungen der EU-Mitgliedsländern entsandten, und von verschiedenen Interessenvereinigungen bestimmten Vertreter*innen bestückt. Der EWSA ist ein beratendes Organ der Europäischen Union, das den zentralen EU-Organen mit seinem Sachverstand zur Seite steht und damit institutionellen Lobbyismus innerhalb der Öffentlichkeit ermöglicht. Er sieht sich auch …

Die Workshopleiterinnen begrüßten uns mit einem Zitat, das wieder traurige Aktualität hat. (Foto: Louisa Hattendorff)

Mehr Stammtischkämpfer*innen – jetzt!

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Das Bündnis “Aufstehen gegen Rassismus” bildete im Juli Stammtischkämpfer*innen bei der Grünen Jugend Berlin aus. Wir brauchen mehr davon! Ein grauer Dienstagnachmittag in einer Berliner U-Bahn: Viele Leute sind müde, wollen nach Hause, dösen vor sich hin, hören Musik, lesen, unterhalten sich. Als die “Zurückblei’m, bitte!”-Stimme ertönt, steigen zwei ältere Männer ein, die sich lautstark über den Wedding und Neukölln als “Ausländerbezirke” beschweren, in denen zu viele Moschees gebaut werden, und “ohnehin sind doch die muslimischen Männer alle kriminell!”. So weit die Szene. Sie ist fiktiv und Seminarteilnehmende spielen sie als Übungsmaterial auf der Wiese vor dem Büro der Grünen Jugend Berlin (GJB) nach. Die Frage ist: Wie kann ich mit so einer oder einer ähnlichen Situation umgehen – mit Rassismus, Sexismus, rechter Hetze und Stammtischparolen im Alltag? Damit beschäftigten wir uns diesen Sommer in der Landesgeschäftsstelle der Grünen Jugend Berlin, als zwei Teamerinnen des Berliner Bündnisses „Aufstehen gehen Rassismus“ das ganztägige Training mit rund 15 GJB-Mitgliedern durchführten. Ziel des Bündnisses ist, bis zur Bundestagswahl durch ihre Workshops und Seminare 10.000 Stammtischkämpfer*innen ausgebildet zu haben. …

Auf geht’s, ab geht’s… – Bericht von den Kohleprotesten

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Vom 24.-29. August beteiligte sich die GRÜNE JUGEND an den Aktionstagen rund um die Kohleproteste im Rheinischen Braunkohlerevier. Das Klimacamp, das schon von der Degrowth Summer School mit aufgebaut worden war, war auch in diesem Jahr wieder zentraler Punkt für eine Klima-Bewegung, die 6000 Aktivist*innen vor Ort umfasste. Es waren die größten Klimaproteste die das Rheinland je erlebt hat und ein riesiger Erfolg für die Klimagerechtigkeitsbewegung. Das Rheinische Braunkohlerevier sorgt lokal (wir berichteten) und global für massive Umwelt- und Sozialschäden. Etliche Dörfer wurden im Rheinland bereits abgebaggert und vollkommen zerstört, Ökosysteme wie der Hambacher Forst fallen der Kohle zum Opfer und die ökologischen Langzeitfolgen, bspw. für das Trinkwasser, sind teilweise nicht abzusehen. Und auch global befördert die Braunkohleverstromung in massivem Maße den Klimawandel. Wenn es um die Begrenzung der Klimakrise geht, dann geht es auch immer um Gerechtigkeit und darum Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu finden. An den Tagen haben wir klar gemacht, dass die Klimagerechtigkeitsbewegung von Solidarität, Demokratie und radikalen Umweltschutz lebt.  Das reicht von der basisdemokratischen Organisation der  Proteste selber bis zum solidarischen Camp-Finger, der dafür sorgte, …