Monate: Februar 2018

Racoon Stuff - von Quinten de Graaf - CC0
Nach ausführlicher Beratung mit diesem Waschbär habe ich einen Vorschlag

Neue Quoten – Neue Wege

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Neue Quoten – Neue Wege Ein Plädoyer für neue Quoten Was war Was bisher geschah: Die Grünen haben sich einst auch aus der Frauenbewegung heraus gegründet. Seit jeher gilt: Die Hälfte der Macht den Frauen. Alle Ämter werden quotiert besetzt, ungerade Listenplätze gehen an Frauen. Alle anderen Plätze sind frei für alle. Es gab nie Männerplätze. Die Grüne Jugend als Jugendorganisation hatte das übernommen, aber dann irgendwie gemerkt, dass einerseits nicht nur Frauen aufgrund ihres Geschlechtes strukturell diskriminiert werden, und dass es andererseits mehr als zwei Geschlechter gibt. Die Jugend passte ihre Satzung an. Die quotierten Plätze sind seither keine reinen Frauenplätze mehr, sondern stehen auch für Personen offen, die inter oder trans sind. Was ist Die grüne Jugend hat damit auch Sichtbarkeit jenseits von Frauen per Satzung gesichert. Der Preis: Die Quotierung passt nicht mehr zu den Bündnisgrünen. Wer in der Jugend auf einen quotierten Platz gewählt werden kann, kann das in der Partei nicht mehr automatisch. Das ist gerade bei Plätzen, die von den Grünen fest an Amtsträgerinnen in der Jugend vergeben sind, …

Schriftzug Polizei - von Marco - CC BY
Schriftzug Polizei - von Marco - CC BY

#DankePolizei

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Manchmal wird es Zeit, alten Zwist beizulegen, alte Zöpfe abzuschneiden, sich von altem freizumachen und neu zu denken. Die Redaktion des SPUNK, ja auch die GRÜNE JUGEND, hat die Polizei immer wieder heftig und deutlich kritisiert, sich über deren Einsatzplanungen, über ihre Kommunikation, ihre Rechtfertigung im Nachhinein beschwert. Doch. Zeiten ändern sich. Wir wagen einen Neuanfang. Ist ja nicht so wild, dass auch letztes Jahr noch bei den G20-Protesten gepfeffert und eskaliert wurde. Schwamm drüber, dass Demosanniausrüstung jetzt gerichtlich bestätigt als Passivbewaffnung zählt. Und wer braucht schon Dienstnummern, auf die sich Polizist*innen eindeutig zurückverfolgen lassen. Und dazu noch unabhängige Beschwerdestellen. Wo kämen wir denn in einem solchem Klima des Generalverdachtes hin? Da wäre es ja quasi unmöglich, dass die Polizei noch irgendwie agiert, ohne von Beschwerden überrollt zu werden. Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir dringend wachsam bleiben, um in diesem schönen Land nicht von linkem Terror geradezu übermannt zu werden. Auch die Polizei zeigt sich bemüht. Während in der Vergangenheit öffentliche getätigte Aussagen, die nahe an der Volksverhetzung sind, oft gar nicht verfolgt …

F*ITGR-Klausur im Januar

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Vom 5. bis zum 7. Januar kam der Frauen*-, Inter-, Transpersonen- und Genderrat zu einer Klausur in Berlin zusammen. Auf dem Programm standen neben der Evaluation und der Zukunft der FIT+-Reform auch Reflexion und Rückblick auf bisherige Arbeit des F*ITGR und vergangene BF*ITKen, ein kurzer Einblick in aktuelle queerfeministische Diskussionen, das Selbstverständnis und die Ziele des F*ITGR sowie Planungen für den kommenden BuKo. Der Frauen*-, Inter-, Transpersonen- und Genderrat , kurz F*ITGR ist ein in der Satzung des Bundesverbandes verankertes Gremium, das unter anderem Diskriminierungen von F*IT-Personen aufzeigen und abbauen soll. Auch soll er Frauen*, Inter- und Transpersonen ermutigen, sich im Verband, Debatten und Gremien einzubringen. Der Rat besteht aus 7 gewählten Mitgliedern, zudem ist aus dem Bundesvorstand die F*ITGPS kooptiert. Während Freitag zunächst Erwartungen und Hoffnungen für die Klausur und den Rat ausgetauscht wurden, lag der Schwerpunkt an den folgenden beiden Klausurtagen auf der inhaltlichen Arbeit. Reflexion Der Samstag begann mit einem Bericht von Annka und Caspar, ehemalige Mitglieder des F*ITGR. Sie stellten Projekte, Konflikte und Erfolge aus ihrer Zeit im F*ITGR vor, um einen kleinen …