Autor: Alexandra Pater

fight sexismus - von Metro Centric - CC BY 2.0

Übergriffigkeit ist niemals Kunst

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Man möchte ja fast annehmen, es handele sich um sehr schlechte Satire, wenn eine Person, die dafür eintritt, Vergewaltigung zu legalisieren, aufgrund von Sicherheitsbedenken eine Veranstaltung absagt, im Rahmen derer eine Vernetzung unter Gleichgesinnten erfolgen sollte. Es handelt sich jedoch nicht um besagte schlechte Satire sondern um genau das, was im Falle des Pick-Up-“Artists“ (dieser Begriff – wörtlich übersetzt: Aufreißkünstler – steht hier bewusst in Anführungsstrichen, da nicht der Anschein erweckt werden soll, beim Aufruf zu Straftaten würde es sich um eine Kunst handeln) Daryush „Roosh“ Valizadeh vorgefallen ist. Die Szene der sogenannten Pick-Up-“Artists“ hat ihren Ursprung in den USA und versteht sich selbst als Männerrechtsbewegung, die gegen Emanzipation eintritt. Von ihren Akteuren werden unter anderem Seminare veranstaltet, auf denen andere Männer lernen, wie sie Frauen auch entgegen ihres Abwehrverhaltens „abschleppen“ und „flachlegen“ können. Schon hier sollten sämtliche Alarmglocken schrillen. Tun sie das nicht: Weitere Hintergründe zu besagtem geplanten und dann abgesagten Treffen und dem Menschen dahinter. Valizadeh führt einen Blog namens „Return of Kings“. Auf diesem rief er für den 6. Februar zu 165 …