Autor: Anton Jaekel

Photo by IISD/ENB | Kiara Worth

Never trust a COP

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Vor einigen Tagen endete in Klimakonferenz in Bonn. Die diesjährige Klimakonferenz stach aus einem Grund besonders hervor: Es war die erste Klimakonferenz, die unter der Leitung eines Inselstaates stattfand, genauer gesagt Fiji. Fiji ist einer der Staaten, die durch die Klimakrise schlichtweg verschwinden werden.   Es war die vorletzte, bevor die Richtlinien des Pariser Klimaabkommens stehen sollten. Diese Klimakonferenz war aus diesem Grund eine “technische” Klimaverhandlung. Es standen also keine großen Entscheidungen wie in Paris oder Kopenhagen auf der Tagesordnung. Es ging darum, wie die Absichtserklärungen des Pariser Abkommens in ein funktionierendes Regelwerk übersetzt werden können. Die Ergebnisse der Konferenz sind kleinstmögliche Schritte. Für Klimakonferenz-Verhältnisse ging es moderat-langsam mit vergleichsweise geringem Konfliktpotential voran, es hätte mehr passieren müssen. Das bedeutet, wie auch in den Jahren zuvor: Klimaverhandlungen erreichen nicht ansatzweise genug. Sie besitzen aber Legitimität in internationalen Entscheidungsfindungsprozessen und dürfen deshalb nicht Akteur*innen wie der fossilen Industrie überlassen werden. Oder, wie es eine indigene Aktivistin auf einer Veranstaltung ausdrückte: “Wenn du nicht am Essenstisch sitzt, dann bist du auf der Speisekarte!” Viel wurde darüber gerätselt, …

Auf geht’s, ab geht’s… – Bericht von den Kohleprotesten

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Vom 24.-29. August beteiligte sich die GRÜNE JUGEND an den Aktionstagen rund um die Kohleproteste im Rheinischen Braunkohlerevier. Das Klimacamp, das schon von der Degrowth Summer School mit aufgebaut worden war, war auch in diesem Jahr wieder zentraler Punkt für eine Klima-Bewegung, die 6000 Aktivist*innen vor Ort umfasste. Es waren die größten Klimaproteste die das Rheinland je erlebt hat und ein riesiger Erfolg für die Klimagerechtigkeitsbewegung. Das Rheinische Braunkohlerevier sorgt lokal (wir berichteten) und global für massive Umwelt- und Sozialschäden. Etliche Dörfer wurden im Rheinland bereits abgebaggert und vollkommen zerstört, Ökosysteme wie der Hambacher Forst fallen der Kohle zum Opfer und die ökologischen Langzeitfolgen, bspw. für das Trinkwasser, sind teilweise nicht abzusehen. Und auch global befördert die Braunkohleverstromung in massivem Maße den Klimawandel. Wenn es um die Begrenzung der Klimakrise geht, dann geht es auch immer um Gerechtigkeit und darum Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu finden. An den Tagen haben wir klar gemacht, dass die Klimagerechtigkeitsbewegung von Solidarität, Demokratie und radikalen Umweltschutz lebt.  Das reicht von der basisdemokratischen Organisation der  Proteste selber bis zum solidarischen Camp-Finger, der dafür sorgte, …

Participate, Act, Change! Day by Day.

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Day 1 We are now in Landshut, Germany at the Participate, Act, Change project last part, the youth exhange between Sweden, Norway and Germany. This whole thing started at the spring of 2016. At that time we had been active in our own countries helping refugees and arranging “Refugees welcome”-manifestations. We were all in our countries seeing the situation of migration had been going on television. But we also saw the rise of right-wing politics, more and more openly articulated racism, attacks on refugees, the closure of european borders and many more inacceptable things. We came together and started working on an application to Erasmus+ consisting on two pillars – migration and youth participation. A team wrote the application and six months later the project was granted funding from Erasmus+, woho! In January 2017 we met in Oslo and started talking about how this youth exchange would look. We saw that the Swedish young greens had made an awesome campaign tour to recruit members with unicorn tattoos. The Norwegian young greens had made a great …

Moving Bridges

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29.11 Der letzte Tag unseres Austauschs war der 29.11. Müde, aber immer noch motiviert, wurde das Seminar gemeinsam evaluiert. Alle hatten viel gelernt und Freund*innenschaften hatten sich entwickelt. Ein wenig Aufregung brachten dabei noch Streikankündigungen für Teilnehmer*innen, die zurück nach Deutschland mussten. Nachdem allen geregelt war, gab es einen sehr langen Abschied.  Am Abend ging es dann für eine Nacht zurück nach Belgrad. Auf das die Freund*innenschaften erhalten bleiben und dass das Seminar einen langfristigen Eindruck hinterlassen hat! The last day of our exchange was the 29th of November. Tired, but still fully motivated, the seminar was evaluated together. Everyone learned quite a lot and friendships developed. A little bit excitement for the German participants was caused by strike announcement. After everything was solved a long “Good bye” took place. In the evening the participants went to Belgrade for a last night. To the friendships to be continued and the long lasting impression of the seminar! 28.11 An unserem vorletztem Tag haben wir eine Vortrag über die aktuelle Flüchtlingssituation in Serbien gehört von der NGO …