Autor: Björn Mohr

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Big Data – Ein Stück Technokratie in der Demokratie

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Big Data – Ein Stück Technokratie in der Demokratie Der Skandal um Cambridge Analytica hat gezeigt welche neuen Möglichkeiten sich durch den Einsatz großer Datenmengen und algorithmischer Systeme in der Politik auftun. Doch die Beeinflussung von politischen Einstellungen und Wahlen sind nur ein Aspekt der Politik, in welchem mit Big Data-Anwendungen die Regeln neu geschrieben werden. Auch die Formulierung von Inhalten und die Entscheidung  über diese könnten mit smarte Algorithmen umgekrempelt werden. Im Dezember 2016 sorgte ein Artikel im Schweizer „Magazin“ weltweit für Aufruhr. Es war ein Monat seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump vergangen und auf der Suche nach Erklärungen für dieses Wahlergebnis hat der Bericht einen Nerv getroffen. So wurde der Öffentlichkeit eine neue Gefahr präsentiert: Big Data. Konkret ging es um die illegale Entwendung personenbezogener Daten und ihrer Verwendung für gezielte Wahlwerbung. Die Daten von 87 Millionen Facebook-Nutzer*innen wurden mit komplexen Algorithmen ausgewertet, um dann personalisierte Werbung für bestimmte Wähler*innengruppen zu schalten. Auf diese Weise habe Donald Trump seine Werbemittel gezielt einsetzen können, um genau jene Bürger*innen zu beeinflussen, die für …