Autor: SPUNK

Global, grün und euphorisierend – Bericht vom #Greens2017 aus Liverpool

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Ein gemeinsamer Artikel von Julius Rupprecht, Eva Pfannerstill, Anton Jaekel und Laura Mai Ehrich. Berauschende Erlebnisse beginnen normalerweise eher in der heimischen WG als mit einer stundenlangen Zugfahrt nach Liverpool. Wir haben letztere aber für Euch unternommen und festgestellt: Man kann auch, ohne irgendetwas außer Essen, Trinken und Koffein konsumiert zu haben, tagelang einen ungesund hohen Endorphinspiegel erreichen. Aber zu den Fakten: Der Kongress der Globalen Grünen (GG), der Europäischen Grünen (EGP), der Grünen aus England & Wales (GPEW) und der Globalen Jungen Grünen (GYG) Ende März war das größte Zusammentreffen grüner Politiker*innen, das jemals stattgefunden hat. Ziel des Kongresses war es, weiter eine gemeinsame Idee davon zu entwickeln, was „to be green“ (engl:“grün sein“) eigentlich bedeutet. Das hat den Hintergrund, dass Kongresse der Globalen Jungen Grünen, der Globalen Grünen und der Europäischen Grünen nur äußerst selten stattfinden – mit Glück alle drei Jahre, in der Regel nur alle fünf. Und wie eben geschrieben: Sie fanden noch nie gemeinsam statt. Auf dem Kongressgelände direkt am Hafenbecken Liverpools vernetzten, diskutierten, stritten und einigten sich ca. 1800 …

10 Dinge, die dir auf einer Spunk Klausur passieren

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10 Dinge die dir auf einer Spunk Klausur passieren Vom 09. bis zum 11. Dezember fand in Berlin unsere SPUNK-Redaktionsklausur statt. Wir haben unsere Pläne für das Jahr 2017 gemacht, sowie uns Ziele und Projekte für den Wahlkampf gesetzt. Was uns sonst noch alles begegnet ist an diesem Wochenende könnt ihr in den nächsten 10 Punkten sehen 1. Du isst viel zu viel, besonders Mandel-Spinat-Bällchen via GIPHY 2. Du steigst am Hauptbahnhof in Berlin aus und läufst in andere GRÜNE JUGEND Menschen – diese Stadt ist echt ein Dorf! via GIPHY 3. Du verspätest dich um 1 ½ Stunden, weil der Bus der BVG mal wieder nicht fährt via GIPHY 4. Dir begegnen in Berlin mehr Wildtiere als in deinem Kaff zu Hause via GIPHY 5. Die BGS hat dir zwar einen Raum reserviert, aber die Alt-Grünen tagen trotzdem darin via GIPHY 6. Du schreibst einen Artikel zu Gehirn-Trash und Einhörnern via GIPHY 7. Du gehst für Nudeln mit Tomatensauce einkaufen und merkst dann beim kochen, das du die Nudeln vergessen hast via GIPHY 8. …

I want to bi free…

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Inhaltswarnung: Dieser Artikel beschäftigt sich unter anderem mit bi-feindlichen Klischees, Kommentaren und Ausschlüssen. In den letzten Tagen machte auf Twitter ein Screenshot aus einem Onlineartikel der Jugendzeitschrift BRAVO die Runde.  Hier erklärt das Dr.-Sommer-Team, was es heißt, bisexuell zu lieben – allerdings denkbar schlecht. Zunächst einmal wird hier durchgehend von „den beiden Geschlechtern“ geschrieben, obwohl es deutlich mehr gibt. Doch auch darüber hinaus wird Bisexualität hier auf eine Weise dargestellt, die nicht hilfreich ist und im Gegenteil noch Klischees verstärkt. So wird Bisexualität damit gleichgesetzt, unbedingt mehrere Beziehung haben zu wollen. Ganz beiläufig wird dabei auch noch suggeriert, Bisexuelle würden eher dazu neigen, zu betrügen. Liest mensch den Text weiter, heißt es, mache Bisexuelle würden ihre Bisexualität eben „nicht ausleben“ und „wie Heteros oder Homos“ in Mono-Beziehungen leben oder heiraten. Oder sie würden sich quasi abwechselnd Frauen* und Männer* als Partner*innen suchen – als könnte mensch sich entscheiden, in wen mensch sich verliebt. Dass es in Beziehungen nicht immer nur Sex geht, und auch asexuelle Menschen romantische Gefühle für Menschen von mehr als einem Geschlecht …