Autor: SPUNK

I want to bi free…

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Inhaltswarnung: Dieser Artikel beschäftigt sich unter anderem mit bi-feindlichen Klischees, Kommentaren und Ausschlüssen. In den letzten Tagen machte auf Twitter ein Screenshot aus einem Onlineartikel der Jugendzeitschrift BRAVO die Runde.  Hier erklärt das Dr.-Sommer-Team, was es heißt, bisexuell zu lieben – allerdings denkbar schlecht. Zunächst einmal wird hier durchgehend von „den beiden Geschlechtern“ geschrieben, obwohl es deutlich mehr gibt. Doch auch darüber hinaus wird Bisexualität hier auf eine Weise dargestellt, die nicht hilfreich ist und im Gegenteil noch Klischees verstärkt. So wird Bisexualität damit gleichgesetzt, unbedingt mehrere Beziehung haben zu wollen. Ganz beiläufig wird dabei auch noch suggeriert, Bisexuelle würden eher dazu neigen, zu betrügen. Liest mensch den Text weiter, heißt es, mache Bisexuelle würden ihre Bisexualität eben „nicht ausleben“ und „wie Heteros oder Homos“ in Mono-Beziehungen leben oder heiraten. Oder sie würden sich quasi abwechselnd Frauen* und Männer* als Partner*innen suchen – als könnte mensch sich entscheiden, in wen mensch sich verliebt. Dass es in Beziehungen nicht immer nur Sex geht, und auch asexuelle Menschen romantische Gefühle für Menschen von mehr als einem Geschlecht …

Alle gegen die „Antideutschen“ – Konflikte in der Linksjugend

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Der Antisemitismus und der Antizionismus haben in der Partei DIE LINKE. und im Jugendverband linksjugend [‘solid] eine lange und ernstzunehmende Geschichte. Diese komplett aufzuarbeiten kann dieser Artikel nicht leisten, weshalb hier einige ausgewählte Beispiele vorgestellt werden sollen. Diese Beispiele beziehen sich auf Beschlüsse, Aussagen, Veranstaltungen und weiteres von Mitgliedern der Partei DIE LINKE. und der linksjugend [‘solid]. Im Jahr 2008 bezeichnete der damalige außenpolitische Sprecher der Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag die Raketen der Hamas, die diese auf Israel schossen, als „Silvesterknaller“ [1] und gab Israel die alleinige Schuld am Nah-Ost-Konflikt [2]. Dieser Vorwurf ist schon alleine deshalb absurd, weil die Nachbarstaaten Israels bereits am Tag nach dessen Gründung den Krieg erklärten. Bereits 2010 machte DIE LINKE.Duisburg mit einem antisemitischen Flyer auf sich aufmerksam [3]. Auf diesem war „Nie wieder Krieg für Israel“ zu lesen und ein in einem Davidstern integriertes Hakenkreuz abgebildet. Dieser Flyer rief zum Boykott des „Apartheidstaates“ Israel auf und mit dem Flyer verbreiteten sie einen Link, von dem Hitlers „Mein Kampf“ heruntergeladen werden konnte. Von diesem Flyer distanzierte sich der …