SPUNK
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Jung, Grün, Kommunal: Zoe aus Karlsruhe

Geburtsdatum: 07.08.1995
KV: Karlsruhe
Hobbys: Gartenarbeit, Kochen, Töpfern
Studium: Wirtschaftsingenieurwesen im Zielbereich Erneuerbare Energien
In der GJ seit 2010

Zoe

SPUNK: Hallo Zoe! Du kandidierst auf Platz 7 der grünen Liste für den Gemeinderat in Karlsruhe. Warum bringst Du Dich politisch ein?

Zoe: Nachdem ich mich schon in jungen Jahren für den Tierschutz stark gemacht habe und mit 12 Jahren eine große Spendensammlung für das Karlsruher Tierheim initiiert habe, wollte ich mich auch verstärkt inhaltlich, politisch engagieren. Zur Grünen Jugend bin ich im Alter von 14 Jahren gekommen. Mittlerweile interessiere ich mich auch für Energiepolitik und viele weitere kommunale Themen.

SPUNK: Warum bist Du gerade bei den Grünen aktiv und nicht in einer anderen Partei?

Zoe: Der Leitaspekt der Nachhaltigkeit zieht sich durch alle Strukturen und Positionen der Grünen. Bei keiner anderen Partei, die eine solch große Organisationsplattform bietet, sind der Tierschutz und die Energiewende so relevant. Zudem gefällt mir, dass man sich basisdemokratisch auf vielen Ebenen einbringen kann – in Kreisverbänden, Landesarbeitsgemeinschaften, und auf vielen anderen Ebenen.

SPUNK: Warum möchtest Du ausgerechnet Kommunalpolitik machen? Ist das nicht langweilig?

Zoe: In der Kommunalpolitik hat man die Möglichkeit, sein unmittelbares Umfeld mitzugestalten. Den Ort, an dem man lebt, verändern zu können ist meines Erachtens eine sehr schöne Vorstellung.
In Karlsruhe sehe ich noch viel Potential meine Themen voranzubringen und möchte mir diese Chance nicht entgehen lassen.

SPUNK: Was möchtest Du umsetzen, wenn Du in den Gemeinderat gewählt wirst?

Zoe: Ich würde in Karlsruhe gerne eine studentische Vertretung darstellen und mich vor allem für die Kommunale Energiewende und den Tierschutz vor Ort stark machen. Konkrete Projekte, die ich dabei im Auge habe sind beispielsweise: Die Einführung einer oder eines kommunalen Tierschutzbeauftragten, die Verhinderung einer neuen Elefantenzucht im Zoo, den Ausbau des artgerechten, vegetarischen und veganen Angebots in öffentlichen Kantinen, die energetische Sanierung städtischer Gebäude und die Prüfung der Möglichkeiten für mehr Erneuerbare im Stadtgebiet.

SPUNK: Was muss sich Deiner Meinung nach in Karlsruhe unbedingt ändern?

Zoe: Der Gemeinderat muss sich gegenüber dem Instrument der Volksabstimmungen über Großbauprojekte und Bürgerbeteiligungsverfahren mehr öffnen. BürgerInnen sollen so oft wie möglich aktiv in Planungsprozesse eingebunden werden.
Und selbstverständlich brauchen wir mehr Grüne im Gemeinderat. 😉

SPUNK: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei der Wahl!

Zoe: Danke!

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