Alle Artikel mit dem Schlagwort: Drogen

Doping, Drogen & der Kapitalismus

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In unserer Pro-Contra-Debatte über die Freigabe von Doping im Sport vertritt Marcel aus der SPUNK-Redaktion die Contra-Position. Er meint, so sehr Florian auch recht haben möge, dass die populären Argumente gegen Doping scheinheilig seien, verfehle seine Rhetorik den Kern der Sache: Doping sei Ausdruck des destruktiven Verdrängungswettbewerbs, wie wir ihn im Kapitalismus alltäglich erleben würden.

Legalize it!

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Ich trete dafür ein, das immer wiederkehrende Schauspiel rund um zu Tränen gerührten Athlet_innen, lange Debatten über A- und B-Probe und die Frage, ob es „sauberen“ Sport geben kann, zu beenden. Wer an den „sauberen“ Sport glaubt, an „ritterliche“ Duelle, Mensch gegen Mensch, Pferd gegen Pferd, Lanze gegen Lanze glaubt, der_die lebt in einer Phantasiewelt. Ich möchte in diesem Artikel auf verschiedene Argumentationen eingehen, die gegen die Legalisierung von Doping sprechen und sie aus meiner Sicht widerlegen. 1. „Doping zerstört die Gesundheit. Das darf nicht erlaubt sein.“ Ja, für viele Drogen ist diese Aussage mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen. Aber mir kann niemand erzählen, dass Leistungssport die beste Methode ist, ein gesundes Leben zu führen. Zu viele Kreuzbandrisse und Knöchelbrüche legen regelmäßig Bundesligaprofis lahm, zu häufig legt sich ein_e Athlet_in bei der Tour de France mit einem Affenzahn auf den Beton, zu häufig brechen sich Skispringer_innen Hals und Bein. Ganz abgesehen davon ist „Das kann krank machen.“ kein Argument etwas zu verbieten, oder warum dürfen Cola, Kartoffelchips, Zigaretten und Alkohol weiterhin verkauft …