Berichte, SPUNK
Schreibe einen Kommentar

Was macht eigentlich… die Internationale Koordination?

Grüne Jugend BuKo 15 - von Junge Grüne - CC BY-NC-SA 2.0

Der Bundeskongress rückt näher und bald schon wird dort das neue Team der Internationalen Koordination gewählt. Wir sprechen mit Bianca Creutz und Zuher Jazmati, die zusammen das letzte Jahr im Gremium gearbeitet und den internationalen Austausch der GJ vorangebracht haben.

SPUNK: Wie seid ihr schon im Amt und wie kam es, dass ihr euch für die Internationale Koordination (IK) beworben habt?

Bianca: Ich bin vor zweieinhalb Jahren in die IK gewählt worden und stehe diesmal nicht zur Wahl. Ich hatte damals begonnen bei FYEG (Federation of Young European Greens) und CDN (Central and Development Network for Eastern Europe) in das europäische junggrüne Netzwerk reinzuschnuppern und war total begeistert. Ein Freund aus der Democracy Working Group von FYEG hat mir von der IK erzählt und mich ermutigt, mich zu bewerben. Beim erstem Mal hat es leider nicht geklappt, aber dafür dann ein Jahr später. Darüber bin ich sehr froh, denn ich durfte in der IK viele Erfahrungen sammeln, die mich weitergebracht haben.

Zuher: Ich bin im Oktober 2014 in die IK gewählt worden und möchte auch diesmal erneut kandidieren. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren (aus Interesse aber auch akademisch in der Uni) mit internationaler Politik und bin in dem Bereich immer aktiv gewesen, weshalb es für mich nahe lag, dass ich im Rahmen der Grünen Jugend ebenfalls da mitwirken möchte. Einige Freund*innen bei der GJ rieten mir, mich für den offenen Platz in der GJ zu bewerben, was ich auch dann sofort tat. Seitdem arbeite ich an unterschiedlichen spannenden Projekten mit.

SPUNK: Worin bestand eure Arbeit und was waren eure Projekte in der IK?

Bianca: Die Arbeit ist sehr vielfältig. Die IK übernimmt, wie der Name schon sagt, vor allem Koordinationsaufgaben und weniger inhaltliche Arbeit (dafür haben wir schließlich die FaFos). Der Aufgabenbereich reicht von der Betreuung der internationalen Gästen auf dem BuKo über ganz konkrete Vernetzung mit den Partner_innen der GJ bis zu Erstellung unseres internationalen Newsletters, in dem wir unter anderem über aktuelle Ausschreibungen informieren. In der IK habe ich viele verschiedene Aufgaben übernommen. Zu meinen Lieblingsprojekten gehört die Neuauflage des „International Guide“, einer Infobroschüre die über Möglichkeiten für GJ Mitglieder, international aktiv zu werden, informiert. Wir haben darüber hinaus die Kooperation mit unserem osteuropäischen Partner CDN verstärkt und haben jetzt dieses tolle „Energizing Bridges“ Projekt am Laufen.

Zuher: Eine weitere Aufgabe ist die Einladung und Koordination der internationalen Gäste auf dem BuKo, was bisher zu meinen Aufgaben zählte. Es stehen neben den von uns gerade genannten Projekten aber auch viele weitere spannende Projekte auf unserer To-Do-Liste, die wir mit der neuen IK dann konkret bearbeiten werden.

SPUNK: Wie viel Arbeitszeit habt ihr jede Woche in etwa für die IK investiert?

Zuher: Das kommt immer ganz darauf an, wieviel gerade ansteht. Je näher der BuKo beispielsweise kommt, desto arbeitsintensiver wird es z.B. für mich. Gleichzeitig gibt es aber auch ganz entspannte Wochen, wo man nicht viel zu tun hat. Vieles läuft über Mail und wir haben eine Telefonkonferenz alle zwei Wochen.

Bianca: Ja, das ist wirklich sehr unterschiedlich. Es gibt Leute in der IK, die lieber kontinuierlich arbeiten und jede Woche eine konstante Stundenzahl investieren und sich zum Beispiel um den Newsletter kümmern. Es gibt aber auch jene, die phasenweise sehr viel Zeit investieren und danach dann wieder weniger tun. Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Beides ist möglich.

SPUNK: Was waren die schönsten Erfahrungen während eurer Amtszeit?

Bianca: Die tollen Teams mit denen ich zusammen arbeiten durfte. Die IK ist für mich zu einer kleinen Familie geworden. Super schön war für mich auch die enge Zusammenarbeit mit CDN (für die ich in der IK Ansprechpartnerin war). Daher freut es mich total, dass „Energizing Brigdges“ jetzt stattfindet.

Zuher: Da ich noch nicht so lange in der IK bin, kann ich noch nicht von den „schönsten Erfahrungen“ sprechen. Ich kann aber sagen, dass die IK ein Gremium aus tollen Menschen ist und die Gremien, mit denen man sonst auch viel zu tun hat (bspw. die BGS), eine angenehme und tolle Arbeitsatmosphere bieten.

SPUNK: Ohne zu viel zu verraten: Was erwartet das kommende Team der IK im nächsten Jahr?

Bianca: Viele interessante Projekte und eine Menge Arbeit!

SPUNK: Was wird besonders spannend?

Zuher: Besonders spannend wird die Klimakonferenz Ende des Jahres in Paris. Dazu wird die IK relativ viel machen. Es wird aber, wie schon erwähnt, noch weitere spannende Projekte geben. Dabei spielt die MENA-Region auch eine wichtige Rolle.

SPUNK: Vielen Dank!

Das Interview führten Marcel Rodenberg und Jamila Schäfer.

Anmerkung: bis zum 6. April können Bewerbungen hier eingereicht werden.

Seit dem 1. Februar 2014 ist der SPUNK das Online-Magazin des Bundesverbandes der GRÜNEN JUGEND.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.